Christoph Gasser

Seniorenferien

Clubferien?
Wer den Titel «Clubferien» sieht, denkt wohl zunächst an die vielen Gruppenferien, die prospektauf-prospektab angepriesen werden. Warum will jetzt die Kirche auf dieses Karussell aufspringen, kann man sich berechtigterweise fragen. Dieser Gedanke führt ganz direkt zu den fröhlichen Tagen, die unsere Kirchgemeinden jedes Jahr anbieten. Wir kennen sie einfach unter einem viel schlichteren Namen, nämlich «Seniorenferien». Warum gibt es sie, wo kommen sie her, was bedeuten und ermöglichen sie?

Zu diesen Themen habe ich ein Gespräch mit einer treuen Teilnehmerin, nämlich Martha Zahnd, führen dürfen. Einerseits zu den Ferien an sich und zur Betreuung durch die Leitungspersonen andererseits.

Das Allerwichtigste sei einmal das Zusammensein mit ähnlich gesinnten Frauen und Männern, sowie auch das neue Kennenlernen von Menschen, die man vielleicht sonst nie getroffen hätte. Es sei auch schön, zu erleben, wie die Teilnehmenden zueinander schauen. Zudem sei das Programm sehr vielseitig: Morgenturnen, Andacht, schöne Ausflüge, viele lustige Spiele, grosszügig bemessene Ruhezeiten und vieles mehr. Und all dies immer im Bewusstsein, dass man nie allen gerecht werden könne, und dass es gerade darum so wichtig sei, Bedürfnisse äussern zu können. Selbst bei Notfällen werde umsichtig gehandelt und in Ruhe das Notwendige vorgekehrt.

Warum rühren wir denn so sehr die Werbetrommel? Die Corona-Pandemie hat zu einem grossen Teilnehmerrückgang geführt. Damit es finanziell tragbar bleibt, müssen es mindestens 20 Gäste sein. Dabei ist die Altersgrenze nach oben und unten offen, also sekundär. Eine Seniorin kann ohne weiteres 90 Jahre alt sein oder ein anderer erst 75. Erzählen Sie es weiter, oder noch besser: kommen Sie gleich selber mit!

Bereitgestellt: 19.05.2022    Besuche: 47 Monat 
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